Montag, 14. Mai 2012

segunda semana de trabajo

In der letzten Woche habe ich ebenfalls noch viele Artikel ueber die unterschiedlichen VCS, RCS, DVCS und DRCS studiert und versucht die unmengen an Informationen daraus irgendwie sinnvoll in Zusamenhang zu bringen. Was ehrlich gesagt gar nicht so einfach ist, weil die Eigenschaften dieser komplexen Systeme sich nur grob in ein Schema aus Ja/Nein-Antworten einteilen lassen.
Dazu kommt, dass einerseits die Artikel oder Benchmarks 3 Jahre alt oder noch aelter sind. Google gibt trotzdem gern diese alten Schinken als beste Ergebnisse aus und den Kommentaren kann ich immer wieder entnehmen, dass sich Personen heute noch auf diese Ergebnisse beziehen, dabei haben sie mit dem aktuellen Stand der Software wenig zu tun. Mercurial und Bazaar z.B. haben mit den letzten grossen Versionsspruengen enorme Fortschritte in den Punkten Geschwindigkeit und Funktionalität gemacht, was dann unberuecksichtigt bleibt. Andererseits gibt es Artikel in denen Fanboys ihre Lieblingssoftware in den Himmel loben, von objektivitaet ist da nur ein Hauch einer Spur.

Bis hier hatten sich jedoch schon zwei Kandidaten hervorgehoben, wie ich anhand meiner improvisierten Entscheidungsmatrix erkennen konnte, und zwar Mercurial und Git. Getreu dem Motto "Probieren geht über Studieren" habe ich dann parallel angefangen virtuelle Maschinen mit der neuesten Version von Ubuntu und jeweils einem Repository zum testen aufzusetzten.
Nach dem in dann meine Recherche mehr oder weniger abgeschlossen hatte (und es haette nochmal soviel Zeit in Anspruchnehmen koennen), habe ich mich daran gemacht zuerst Kommunikaiton ueber SSH und dazu ACLs einzurichten und schliesslich die unterschiedlichen Funktionen der Repositories zu testen.
Daraufhin war noch die ausfindig gemachte Nutzersoftware, sogenannte "revision control clients", zu installieren und testen, welche dem Nuetzer den Zugriff auf die Repositories geben. Jeweils fuer Mercurial und Git, jeweils fuer Linux- und Windows-Systeme. Gesagt, getan!

Damit war die Woche auch schon rum. Eigentlich sollte ich die Ergebnisse mit Iñaki (so schribt er sich ^.^) durchsprechen aber der ist bereits die Woche davor zum zweiten mal Vater geworden und nun in "vacaciones". Wie lange, das weiss niemand. Bis neue Aufgaben kommen beschaeftige ich mit der Automatisierung von Prozessen rund um Repositories.

Sonntag, 6. Mai 2012

Arbeit Arbeit


Die ersten 3 Tage bei S21sec sind vorueber.

Meine erste Aufgabe besteht darin ein geeignetes Repository zu finden fuer Quelltext, (sensible) Dokumente, Server Configs, und spaeter evtl. noch mehr. Das Repository soll auch Moeglichkeiten bieten Prozesse zu automatisieren und die Integration zu eingesetzter Software auf Linux und vorallem Windows PCs bieten.
Wobei letzteres evtl. auch von Kollegen zusammengeschustert werden koennte.

Enjerkie (Lautschrift ^.^), der die Aufgabe zum besseren Verstaendnis auf englisch erklaerte, hatte eigentlich schon SVN oder Git dafuer im Sinn und m.M.n. bleiben dafuer auch nur die grossen, weit verbreiteten Repos uebrig wie SVN oder Git. So habe ich mich gewundert was ich eigentlich machen sollte aber es daemmerte langsam. Er meinte "In two weeks I'm dead because of the deadline". Fuer was genau die Deadline ist hat er mir nicht verraten aber auf die Frage wie lange ich fuer meine Aufgabe braeuchte, war die Antwort "some hours ?" offenbar nicht genug. Es soll eine gruendliche Recherche sein. Ich bekomme dafuer Zeit bis Montag/Dienstag und bei Bedarf auch noch mehr. Okay.

Freitag, 27. April 2012

hasta luego cuatrovientos

Heute haben wir die Bueros von S21sec besichtigt. Sie sind in Orkoien, dierekt westlich von Pamplona, das ist mit dem Auto gut 10min entfernt. Dort angekommen haben wir uns mit den Mitarbeitern dort bekannt gemacht. Wir sahen uns ploetzlich 5 neugierigen Spaniern gegenueber und das mit unserem rudimentaeren Spanisch. ^.- Es lief dennoch gut, denn Kike hat wunderbar fuer uns vermittelt. Ich wurde Enjerkie - die Schreibweise ist 110% falsch - zugewiesen, einem etwas wuest aussehendem Spanier, der im Bereich Research & Develepoment arbeitet. Wir haben ganz normale Arbeitszeiten wie die anderen Mitarbeiter auch. Ich errinnere mich hier an Maurice... Also Mo-Do von 9-18 Uhr aber mit 1,5h Mittagspause die wir uns frei in den Nachmittag legen koennen. Freitag hingegen beginnt die Arbeit um 8 und ab 14:30 heisst es Wochenende. Also 36,5h pro Woche. Ich bin sehr gspannt auf die ersten Arbeitstage.

Kurz ein paar Fakten:
Sec21 in Pamplona ist nur eine Zweigstelle mit 15 Mitarbeitern, es gibt noch andere Niederlassugnen in San Sebastián, Madrid and Barcelona. Nach einem Kongress der "besten Hacker der Welt" im Jahre 1999 wurde die Firma Feb. 2000 von zwei Spaniern gegruendet. mehr...










Heute war ausserdem der letzte Tag im cuatrovientos fuer uns.
Wir haben ein weiteres mal den Englischunterrricht einer Management- und einer IT-Klasse besucht und uns mit den "Alumnos" unterhalten. Die Selbstvorstellung musste in spanisch sein, gut das wir es in Deutschland vorbereitet haben. :D
Ueber die letzten Tage waren es 6 Klassen, von Schuelern bis zu Busfahrern war alles dabei.




Die cervezaphilen Spaniern wissen nun, das sie die Biermeile in Berlin besuchen muessen, und ihnen ist jetzt bekannt, das Oktoberfest findet in Muenchen statt nicht Berlin. Wir wissen nun welche Ecken von Pamplona einen Besuch Wert sind, die Altstadt (casco viejo) soll dabei das Beste sein und dort geht es demnaechst auch hin.

Dienstag, 24. April 2012

erste Tage

2 Tage sind schonwieder herum gegangen, ohne das ich wirklich was davon gemerkt habe.... wenn der Rest der Zeit auch so schnell vergeht, dann sind wir im Nu wieder zu hause

Die ersten beiden Tage (und auch die restliche Woche wird das nicht anders sein) verbringen wir nicht auf Arbeit, sondern in unserer Partberschule hier, dem "Instituto Cuatrovientos".
Ich weiß nicht weshalb diese Verzögerung, aber zumindest haben wir am Freitag schonmal die Möglichkeit uns bei "Sec21" vorzustellen und uns den Betrieb anzuschauen, anfangen zu arbeiten werden wir aber nicht vor nächsten Mittwoch, da auch hier der 1.Mai ein Feiertag ist und der 30.April als Brückentag ebenfalls freigegeben ist.

Aber zurück zu unseren ersten beiden Tagen in Pamplona. Die Schule ist mit dem Auto bequem innerhalb von gut 10 Minuten zu erreichen, allerdings ist die Parkplatzsituation hier katastrophal, ebenso wie das Verkehrsaufkommen, wir vermuten das liegt an den vergleichsweise lächerlichen Spritpreisen.
Die Schule ist 102 Jahre alt und war früher ein Fabrikgebäude, da es unter Bestandsschutz steht, wurde um die Schule darin unterzubringen in die Fabrikhalle einfach ein weiteres Gebäude hineingebaut. Um die 400 Schüler werden so unterrichtet. Unsere Gastgeberin Elena arbeitet in der Administration der Schule und gibt uns in die fähigen und ausgesprochen freundlichen Hände von einem Lehrer für (hauptsächlich?) Kunst und Design, der auf den Namen Enrique hört, jedoch von allen nur Kike genannt wird.
Er ist zur Zeit derjenige der uns hauptsächlich mit Aufgaben und neuen Vokabeln versorgt, wobei er uns geduldig Erklärend auf spanisch und zur Not auch mal auf Englisch zum Ziel führt.

Eine weitere wichtige Ansprechperson ist Arantxa Artuch, sie ist Englischlehrerin und schon deshalb sher sympatisch, weil man sich mit ihr problemlos Unterhalten kann. Sie war es auch, die uns heute zum ersten Mal in einen der Kurse geholt hat, um uns selbst vorzustellen (auf spanisch, das funktionierte auch ganz gut) und anschließend eine kleine Fragerunde zu veranstalten, dies dann aber auf Englisch. Unter gelegentlicher Hilfe und Verbesserung von Arantxa verging die halbe Stunde mit den Kursteilnehmern auch sehr schnell und hat viel Spaß gemacht. Anschließend konnten wir uns wieder in die Bibliothek zurückziehen (derzeit unser Hauptaufenthalt) und weiter an Kikes Übungen und Vokabeln arbeiten, bis wir (wie alle anderen auch) um spätestens 14:30 Uhr schluss haben.

Den Montag nutzten wir gleich zum Einkaufen, das "Carrefur" ist soetwas wie "Kaufland" bei uns in Deutschland, ein riesiger Laden für alles, und so konnten wir uns etwas zu essen und trinken besorgen, heute haben wir dann auch die Chance genutzt und haben einen "Aldi" der auf dem Arbeitsweg liegt ausprobiert.... mal abgesehen von den Produktnamen ist dort alles wie wir es aus Deutschland kennen.

Morgen ist das Halbfinalrückspiel zwischen Real Madrid und Bayern München, wir haben eine Verabredung mit Dani, ( er ist ein Schüler der nach London geflogen is) um uns das Spiel mit ihm und seinen Freunden anzusehen... ich bin gespannt und freu mich darauf.

Montag, 23. April 2012

Unterkunft

Hier in Pamplona hat uns Elena Huarte fuer 250 Euro pro Monat in ihre Wohnung aufgenommen, was scheinbar relativ guenstig ist. Ebenso wie unsere Ansprechpartnerin vor Ort arbeitet Sie in unserer Partnerschule cuatrovientos.
Sie spricht englisch so gut wie wir spanisch, daher geben wir unser bestes auf spanisch.

Unsere WG befindet sich im Bezirk Baranain und hier sind einige Bilder davon:

Wir teilen uns ein Zimmer zum schlafen und wir haben sogar einen Balkon. Auch Internetzugang haben wir hier erfreulicherweise, das erspart aufwendige Arbeit um auf andere Weise ins Internet zu kommen. ;D
Die Wohnungen hier besitzen scheinbar alle 2 Baeder.
So haben wir ein Bad fuer uns bekommen, allerdings ohne Badewanne, es ist eher eine grosse Dusche darin (auf dem Foto nicht zu sehen).
Das Wetter ist uebrigens bei weitem nicht so schoen wie erhofft, es regnet ab und zu und von den Temperaturen her sind es deutsche Verhaeltnisse.